Wie alles begann...

Zunächst ein paar Fakten zu mir:


Ich bin Jannik Eckardt, ein 22 Jahre alter BWL Student aus Bielefeld, aufgewachsen als Sohn eines Geflügelhändlers.

 

Viele da draußen fragen sich bestimmt: „Wieso sollte ich mein Qualitätsgeflügel im Internet kaufen?“  Und wieso sollte ich den Leuten hinter dem Onlineshop überhaupt vertrauen?

Ich komme aus einer Familie, die seit Generationen auf den Ostwestfälischen Wochenmärkten mit frischem Geflügel handelt. Daher weiß ich genau, welchen Stellenwert die Qualität im Verkauf von Frischgeflügel hat.

Da ich jedoch einer von den Menschen bin, die nach Möglichkeit alles im Internet kaufen habe ich mir überlegt, warum nicht einfach die vorhandenen Ressourcen nutzen und den Verkauf von Geflügel im Internet möglich machen?

 

Nachdem ich diese einfachen Gedankenspielereien hatte, habe ich mich einfach mal auf die Suche nach weiteren Informationen begeben...

Gibt es sowas vielleicht schon? Wie ist es möglich, das Fleisch gekühlt zum Kunden zu verbringen?

 

In meinen Internet Recherchen bin ich auf mehrere Onlineanbieter für frisches Fleisch, beispielsweise hochwertige Steaks, gestoßen. Jedoch gab es keinen wirklich nennenswerten Anbieter für Kikok-Hähnchen, dem Qualitätsgeflügel, das mein Vater auf dem Wochenmarkt verkauft. Schnell kam ich daher zu der Auffassung: Das will ich ausprobieren.


So griff ich zum Telefon und rief den Verkaufsleiter der Schlachterei Borgmeier aus Paderborn an, um ihm von meinen Plänen zu berichten. In einem längeren Gespräch riet er mir dazu, es einfach neben meinem Studium auszuprobieren, quasi nach dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Kurz darauf starteten die ersten Versuche: Wie verpacke ich mein Geflügel am besten und wie stelle ich die Einhaltung der Kühlkette sicher?
Diese ersten Schritte waren unglaublich spannend für mich, Ich, der 22-Jährige, der gerade erst sein Abitur nachgeholt hat, auf dem Weg zum eigenen Start-Up.


Nach mehreren Rückschlägen folgten zum Glück auch die ersten Erfolge.
Es stellte sich heraus, dass die Kühlung mit Styroporboxen aus EPS und den passenden Kühlkissen die ideale Möglichkeit bietet, den Versand wirtschaftlich durchzuführen.

 

Schnell verschickte ich meine ersten Pakete deutschlandweit an diverse Freunde und Familienmitglieder, um zu testen wie praxistauglich das Ganze ist, und wie es bei potenziellen Kunden ankommt. Gleichzeitig begann ich die notwendigen Bürokratien zu überwinden und Gespräche mit dem Gesundheitsamt zu führen. Ich legte genaue Pläne vor, wie der Versand stattfindet, die Temperatureinhaltungen nachgewiesen werden und ließ erste Laborproben durchführen.

 

Zunächst besuchte ich die Bürgerberatung in Herford um mein Gewerbe anzumelden, anschließend eröffnete ich ein Geschäftskonto und informierte mich bei einem Steuerberater um weitere Informationen einzuholen.

 

Dann ging es endlich los!

Ich fing an meinen Onlineshop zu gestalten. Dazu mietete ich mir einfach über Jimdo eine Komplettlösung. Zwar musste ich nun in Eigenarbeit nur mit Hilfe mehrerer YouTube-Seminare den Shop zusammenstellen, allerdings war dies leichter als gedacht und schnell war ein ansehnlicher Onlineshop erstellt.